Magie und Kampfkunst...

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Magie und Kampfkunst...

Beitragvon Aresius am Di 3. Mär 2009, 19:16

Kampfkunst arbeitet ja wie Magie mit der Manipulation von Energie. Die Asiaten sehen offenbar die Grenzen fliessend, wie man z.B. in dem Film "Tiger und Dragon" sehen konnte. Ihre grossen Kämpfer sind mitunter auch Magier. (Das sieht man leider vorsätzlich in Animes oder Comics... Siehe "Avatar - Der Herr der Elemente")

Es erscheint mir einleuchtend, dass Kampfkunst - ob es nun Karate ist oder ein anderer Weg, auch Taiji oder Qui Gong - die eigene Körperwahrnehmung und die Fähigkeit zur Steuerung von Energie schult. Gerade für Leute, die nicht mit einem natürlichen Talent zur Wahrnehmung feinstofflicher Energien geboren sind, könnte das ein hilfreicher Einstieg oder eine begleitende Ergänzung für magisches Arbeiten sein.

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Re: Magie und Kampfkunst...

Beitragvon Laelia Lumen am Sa 20. Jun 2009, 12:55

Das kommt natürlich ganz darauf an, wie man Magie definiert ... aber ich finde was du sagst ist sehr einleuchtend. Dazu möchte ich kurz einen kleinen Abriss über Aikido beisteuern, dem ich ganz besonders zugeneigt bin (;

Aikidō gilt als friedfertige Kampfkunst. Der Aikidōka versucht in der Regel, den Angreifer nicht zu verletzen, sondern ihn in eine Situation zu führen, in der sich dieser beruhigen kann. Somit wird dem Angreifer die Chance gegeben, Einsicht zu erlangen und von einem weiteren Angriff abzusehen.
Mit fortschreitendem Training tritt jedoch die reine physikalische Kraft immer mehr in den Hintergrund und wird vielmehr durch Genauigkeit, Beweglichkeit und Zentriertsein ersetzt. Schließlich ist es der Fluss des Ki oder das Kokyū des Übenden, das den Gegner bewegt. Die Angriffsenergie wird im Gegensatz zu vielen anderen Kampfkünsten nicht geblockt, sondern so umgelenkt, dass der Verteidiger daraus einen Vorteil erlangt. Dabei werden im Wesentlichen zwei Prinzipien verwendet, irimi und tenkan. Irimi ist das Prinzip des „in den Angriff Eintretens und mit ihm Harmonisierens“, während man mit tenkan den Angriff mit einer Drehbewegung vorbeilässt und dabei mit ihm harmonisiert.


Das bringt es finde ich auf den Punkt (:

Manch einer ist sehr überrascht, dass man einem Angriff auch anders begegnen kann, weder defensiv, noch offensiv. Weder einsteckend, noch auf den Angreifer einschlagend. Aikido schult dieses Gefühl für die "andere" Kraft in uns sehr gut, finde ich, macht sensibel. Mich hat es sehr erhellt. (:
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Re: Magie und Kampfkunst...

Beitragvon Cath am So 16. Aug 2009, 19:05

ja klar hat beides viel miteinander zu tun.

und ich bin sicher, dass das schulen der Kampfkunst der Magie helfend beisteht.

Was es auf jeden fall tut, ist, dass es die eigene Wahrnehmung schult, Geduld erlernen lässt, Achtsamkeit fördert und auch den Sinn dafür, dass man noch lange nicht alles tun sollte, nur weil man es kann.

Grüße!
Cath
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Re: Magie und Kampfkunst...

Beitragvon Ronin am Di 25. Aug 2009, 07:55

Servus,

ich praktiziere zwar keine Kampfkunst, aber Tai Chi und Qui Gong haben IMHO auf jeden Fall das Potential, den Umgang mit Magie zu erleichtern. In meiner animistischen Praxis sind mir auch schon Geister begegnet, die das für sehr förderlich halten, wobei die allerdings nichts mit der in der Szene vorkommenden Theorie anfangen können, daß es beispielsweise große Ähnlichkeiten zwischen Schamane und (Kodex-) Krieger gibt (Da hab ich eher ne hochgezogene Augenbraue geerntet).

ciao, Ronin
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